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Webdesign 14 Min.

Was kostet eine professionelle Website 2026?

Landing Page kostenlos, Hosting ab 60 €/Monat — oder doch 5.000 € bei einer Agentur? Alle Preisfaktoren, Vergleichstabelle und mein Kosten-Rechner.

Paul Mill

Paul Mill

Webdesign & Entwicklung

Tablet mit Website-Design, Wireframe-Skizze, Taschenrechner und Euro-Geldscheine auf sonnigem Holzschreibtisch
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Ein Handwerker hat mich letzten Monat gefragt: „Paul, was kostet eine Website — so grob?” Meine Antwort: Deine erste Landing Page ist kostenlos. Sein Gesicht sprach Bände — diesmal aber aus Überraschung.

Die klassische Preisspanne am Markt liegt zwischen 1.500 und 25.000 Euro. Das ist nachvollziehbar, wenn man die Faktoren kennt — aber es muss nicht so teuer sein. Es gibt heute Modelle, bei denen Sie für die Erstellung nichts zahlen und nur ein monatliches Hosting-Paket buchen. So bekommen Sie eine professionelle Website, ohne vorab tausende Euro zu investieren.

Und ja, 2026 kann theoretisch jeder mit Lovable, Bolt oder ChatGPT eine Website zusammenklicken. Warum das trotzdem kein Ersatz für professionelle Webentwicklung ist — und welche teuren Fehler dabei passieren — lesen Sie weiter unten.

Dieser Beitrag schlüsselt auf, was Websites am Markt kosten, welche Alternativen es gibt und wie Sie mit einem fairen Monatsmodell ohne Vorleistung starten können.

Was kostet eine Website am Markt?

Bevor ich mein eigenes Modell vorstelle, ein ehrlicher Blick auf das, was Agenturen, Freelancer und Baukästen verlangen:

BaukastenStandardIndividuellPremium
Einmalig0 – 500 €1.500 – 4.000 €4.000 – 12.000 €12.000 – 25.000+ €
BasisWix / SquarespaceTemplate-AnpassungEigenes DesignHigh-End UX-Konzept
Seitenanzahl1 – 53 – 75 – 1510 – 30+
CMSProprietärWordPress / WebflowHeadless CMSIndividuell
SEOMinimalGrundlagenTechnisch + OnPageKomplette Strategie
Ladezeit3 – 6 Sek.2 – 4 Sek.1 – 2 Sek.unter 1 Sek.
Timeline1 – 2 Tage2 – 4 Wochen4 – 8 Wochen8 – 16 Wochen
Laufend /Monat20 – 50 €50 – 150 €50 – 150 €100 – 300 €

Die Grenzen sind fließend. Eine 7-Seiten-Website mit Shop-Anbindung und Mehrsprachigkeit kann teurer sein als eine 15-Seiten-Seite ohne beides. Und bei Baukästen wachsen die Kosten schleichend — Plugins, Premium-Features und Templates summieren sich.

Mein Modell: Erste Landing Page kostenlos, Hosting ab 60 €

Die meisten Dienstleister und Selbstständigen brauchen keinen 10.000-Euro-Webauftritt. Sie brauchen eine Seite, die professionell aussieht, schnell lädt, bei Google gefunden wird und Vertrauen schafft. Und dafür sollte man keine Vorabinvestition von mehreren tausend Euro stemmen müssen.

So funktioniert mein Preismodell:

Erste Landing Page: 0 € einmalig. Eine professionell gestaltete, SEO-optimierte Seite — komplett kostenlos. Kein Template-Baukasten, sondern individuell von mir erstellt.

Zusätzliche Seiten: fairer Einmalpreis. Wer mehr als eine Seite braucht (Über uns, Leistungen, Referenzen, Blog), zahlt pro zusätzliche Seite — je nach Design-Komplexität zwischen 120 und 350 Euro.

Hosting ab 60 €/Monat. Drei Pakete, die alles abdecken:

StarterBusinessPremium
Preis60 €/Monat120 €/Monat240 €/Monat
Hosting & Domain
SSL-Zertifikat
Updates & Wartung
Performance-Monitoring
Inhaltspflege
SEO-Optimierung
SupportBasisE-MailPriorität

Mindestlaufzeit 12 Monate, danach monatlich kündbar.

Warum biete ich die erste Seite kostenlos an? Weil ich langfristig denke. Wenn Ihre Website gut funktioniert und Kunden bringt, bleiben Sie als Hosting-Kunde — und empfehlen mich weiter. Das ist nachhaltiger als ein einmaliger 5.000-Euro-Auftrag, nach dem man sich nie wieder hört.

Rechenbeispiel: Eine 5-Seiten-Website mit Business-Hosting kostet im ersten Jahr 800 € einmalig + 1.440 € Hosting = 2.240 €. Bei einer Agentur zahlen Sie für Vergleichbares 4.000 – 8.000 Euro plus laufende Wartungskosten. Ab dem zweiten Jahr zahlen Sie bei mir nur noch die 1.440 € Hosting — bei der Agentur ebenfalls 600 – 1.800 € für Wartung.

Wenn Sie wissen wollen, was Ihr konkretes Projekt kostet: Nutzen Sie den Kosten-Rechner auf meiner Webdesign-Seite. In 30 Sekunden haben Sie eine Schätzung für Einmalkosten und monatliche Kosten.

Was bringt eine Website — und wann lohnt sich die Investition?

Bevor wir über Kosten reden, die bessere Frage: Was kostet es, KEINE professionelle Website zu haben?

Laut einer Bitkom-Studie von 2024 recherchieren über 80 % der Geschäftskunden online, bevor sie einen Dienstleister kontaktieren. Wer bei dieser Recherche nicht auftaucht — oder mit einer langsamen, veralteten Seite auftaucht — verliert den Auftrag an die Konkurrenz. Ohne es zu merken.

Ein Rechenbeispiel aus einem meiner Projekte: Ein Elektriker in München hatte bisher nur einen Google-My-Business-Eintrag. Nach dem Launch seiner Website (individuell, 7 Seiten, SEO-optimiert) kamen innerhalb von drei Monaten 4 – 6 Anfragen pro Monat über die Seite rein. Bei einem durchschnittlichen Auftragswert von 1.200 Euro hat sich die Website nach spätestens 8 Wochen bezahlt gemacht.

Das ist kein Einzelfall. Bei Dienstleistern mit klarem regionalen Fokus — Handwerker, Steuerberater, Physiotherapeuten — sehe ich regelmäßig, dass eine gut gebaute Website 3 – 10x ihres Preises im ersten Jahr einspielt.

Die Frage ist nicht „Kann ich mir eine Website leisten?” — sondern „Kann ich es mir leisten, keine zu haben?”

Welche Faktoren treiben den Preis?

Fünf Stellschrauben bestimmen, ob ein Website-Projekt bei 2.000 oder bei 15.000 Euro landet:

1. Seitenanzahl und Seitentypen

Fünf statische Seiten (Start, Über uns, Leistungen, Referenzen, Kontakt) kosten deutlich weniger als fünf Seiten mit dynamischen Inhalten — Blog, Filterfunktionen, Benutzerkonten. Nicht die Menge der Seiten zählt, sondern ihre Komplexität.

2. Design-Tiefe

Ein Template anzupassen dauert 2 – 3 Tage. Ein individuelles Design von Null auf — mit Wireframes, Prototyp, Feedbackrunden und finaler Umsetzung — braucht 10 – 20 Tage. Der Unterschied im Ergebnis: Template-Seiten sehen oft „irgendwie bekannt” aus. Individuelle Seiten tragen Ihre Handschrift.

3. Funktionen und Integrationen

Jedes Feature kostet Entwicklungszeit. Ein Kontaktformular: 1 – 2 Stunden. Eine Buchungsfunktion mit Kalendersync: 15 – 25 Stunden. Eine Shop-Anbindung: 20 – 40 Stunden. Hier entsteht der größte Spielraum — und die häufigsten Budget-Überraschungen.

4. Content-Erstellung

Texte schreiben, Bilder bearbeiten, Videos einbinden — das wird oft vergessen. Professionelle Texte für 7 Seiten kosten 800 – 2.000 Euro. Stockfotos wirken billig, eigene Fotoshootings kosten 500 – 1.500 Euro. Viele Kunden unterschätzen diesen Posten um 30 – 50 %.

5. Technischer Stack

Eine WordPress-Seite mit fertigem Theme lässt sich schneller aufsetzen als eine maßgeschneiderte Astro- oder Next.js-Anwendung. Dafür ist die WordPress-Seite langsamer, schwerer wartbar und häufiger Ziel von Angriffen. Die Wahl des Stacks beeinflusst nicht nur den Erstellungspreis, sondern auch die laufenden Kosten.

Wie lange dauert ein Website-Projekt?

Eine Frage, die ich fast so oft höre wie die nach den Kosten:

ProjekttypDauerWas die Timeline beeinflusst
Landing Page (1 Seite)3 – 5 TageContent-Lieferung durch den Kunden
Standard (3 – 7 Seiten)1 – 3 WochenDesign-Feedback, Umfang der Seiten
Individuell (5 – 15 Seiten)3 – 6 WochenKomplexität, Integrationen, Testing
Premium (10 – 30+ Seiten)6 – 12 WochenUX-Research, Prototyping, Integrationen

Der häufigste Verzögerungsgrund ist übrigens nicht der Entwickler — sondern fehlender Content. Texte, Bilder und Logos, die „nächste Woche kommen”, verzögern Projekte um Wochen. Mein Tipp: Sammeln Sie Ihren Content, bevor Sie den Webdesigner beauftragen. Das spart Zeit und Geld.

Was kostet ein Webdesigner pro Stunde?

Stundensätze variieren stark — je nach Erfahrung, Spezialisierung und ob Sie mit einem Freelancer oder einer Agentur arbeiten:

ErfahrungslevelStundensatzTypisches Profil
Einsteiger / Nebenberuflich30 – 50 €Erste Projekte, oft WordPress-fokussiert
Erfahrener Freelancer60 – 90 €3+ Jahre, eigener Kundenstamm, spezialisiert
Senior / Spezialist90 – 150 €7+ Jahre, Fokus auf Performance, UX oder E-Commerce
Agentur80 – 180 €Team-Arbeit, Projektmanagement inklusive

Ein niedriger Stundensatz bedeutet nicht automatisch ein günstiges Projekt. Ein erfahrener Entwickler mit 90 €/Stunde, der 40 Stunden braucht (= 3.600 €), ist günstiger als ein Einsteiger mit 40 €/Stunde, der 120 Stunden braucht (= 4.800 €). Fragen Sie nicht nach dem Stundensatz — fragen Sie nach Referenzen und der geschätzten Gesamtdauer.

Was kostet eine Website-Wartung pro Jahr?

Die Erstellungskosten sind nur die halbe Wahrheit. Laufende Kosten fallen bei jeder Website an — und werden regelmäßig unterschätzt:

  • Hosting: 5 – 50 €/Monat. Cloudflare Pages oder Vercel: kostenlos bis 20 €. Managed WordPress: 20 – 50 €.
  • Domain: 10 – 15 €/Jahr für eine .de-Domain.
  • SSL-Zertifikat: bei den meisten Hostern inklusive.
  • Wartung und Updates: WordPress braucht monatliche Plugin-Updates, Sicherheitspatches, Backups. Rechnen Sie mit 50 – 150 €/Monat, wenn ein Dienstleister das übernimmt. Statische Seiten (Astro, Hugo) brauchen fast keine Wartung.
  • Content-Pflege: Blogbeiträge, neue Referenzen, saisonale Anpassungen — kalkulieren Sie mindestens 2 – 4 Stunden pro Monat ein.

Die Jahreskosten: Bei einem Friseur-Salon, dessen Website steht und selten geändert wird, sind es 720 – 960 Euro im Jahr. Bei einem aktiven Blog mit regelmäßigem Content: eher 2.400 – 4.800 Euro — inklusive Text und Pflege.

Zum Vergleich: Mein Starter-Hosting-Paket deckt Hosting, Domain und SSL für 720 €/Jahr ab. Das Business-Paket (1.440 €/Jahr) übernimmt zusätzlich Updates, Wartung und Monitoring — günstiger als die meisten WordPress-Wartungsverträge.

Agentur, Freelancer, Baukasten oder KI?

Die Frage „Was kostet eine Website?” hängt stark davon ab, wer — oder was — sie baut:

KI-Website-Builder (Lovable, Bolt, v0, ChatGPT): 0 – 50 €. Schnell, optisch okay, aber ohne DSGVO-Konformität, SEO-Grundlagen oder Sicherheitsprüfung. Für Prototypen und private Projekte brauchbar — für Geschäftskunden in Deutschland ein rechtliches und technisches Risiko. Mehr dazu im Abschnitt unten.

Baukasten (Wix, Squarespace, Jimdo): 0 – 30 €/Monat. Gut für persönliche Projekte und Vereine. Schlecht für individuelle Anpassungen, Performance und SEO. Ab einem gewissen Punkt wachsen Sie raus — und der Umzug kostet.

Freelancer: 1.500 – 15.000 €. Direkte Kommunikation, flexible Abläufe, persönliche Betreuung. Qualität schwankt — fragen Sie nach Referenzen, schauen Sie sich die Ladezeit bestehender Projekte an (das sagt mehr als jedes Portfolio-Bild).

Agentur: 5.000 – 50.000+ €. Mehr Manpower, Projektmanagement, breitere Kompetenz. Aber auch höhere Stundensätze und längere Abstimmungsprozesse.

Monatsmodell (mein Ansatz): Erste Seite kostenlos, Hosting ab 60 €/Monat. Keine Vorabinvestition, professionelle Qualität, volle Transparenz. Für die meisten KMUs und Selbstständigen der schnellste Weg zur eigenen Website — ohne finanzielles Risiko.

Website mit KI selber bauen — geht das?

Die ehrliche Antwort: Ja, technisch geht das. Tools wie Lovable, Bolt, v0 oder direkt ChatGPT und Claude Code können in Minuten eine optisch ansprechende Website generieren. Für ein privates Hobbyprojekt reicht das. Für eine geschäftliche Website in Deutschland? Da wird es heikel.

Ich sehe seit Anfang 2025 immer häufiger Anfragen von Selbstständigen, die ihre „KI-Website” nachträglich retten lassen wollen. Die häufigsten Probleme, die ich in Entwickler-Foren (Reddit, Discord) und in meiner eigenen Praxis sehe:

DSGVO-Verstöße — das teuerste Risiko

KI-Tools haben keine Ahnung von deutschem Datenschutzrecht. Das Ergebnis:

  • Google Fonts vom CDN: Die meisten KI-generierten Websites laden Schriften direkt von Google-Servern. Dabei werden IP-Adressen Ihrer Besucher an Google in die USA übertragen. Das LG München hat das 2022 als DSGVO-Verstoß eingestuft — mit 100 Euro Schadensersatz pro betroffenem Besucher. Bei einer Abmahnung können schnell vierstellige Beträge zusammenkommen.
  • Kein rechtskonformer Cookie-Banner: Lovable und Bolt binden Google Analytics oder Meta Pixel ein, ohne einen funktionierenden Consent-Manager zu integrieren. Viele generierte Banner sind rein dekorativ — Tracking startet unabhängig davon, was der Nutzer klickt.
  • Kontaktformulare über US-Server: KI-Tools nutzen Drittanbieter wie Formspree oder EmailJS. Nutzerdaten laufen über amerikanische Server — ohne Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV). Ein klarer Verstoß gegen Art. 28 DSGVO.
  • Halluzinierte Datenschutzerklärung: ChatGPT erfindet Gesetzesparagraphen, falsche Firmennamen und vergisst Pflichtangaben nach Art. 13 DSGVO. Deutsche Abmahnanwälte scannen aktiv nach solchen Seiten.
  • Fehlendes oder verstecktes Impressum: § 5 TMG verlangt ein Impressum auf jeder geschäftlichen Website, erreichbar innerhalb von zwei Klicks. KI-generierte Single-Page-Apps haben oft kein Impressum — oder es ist hinter einer JavaScript-Navigation versteckt, die nicht funktioniert. Kostenpunkt bei einer Abmahnung: 500 – 1.500 Euro.

SEO — unsichtbar für Google

Das zweitgrößte Problem: KI-generierte Websites werden von Google schlicht nicht gefunden.

  • Kein Server-Side Rendering (SSR): Tools wie Lovable und v0 generieren React-Single-Page-Applications. Der gesamte Content wird erst im Browser per JavaScript gerendert. Google kann JavaScript rendern, tut es aber oft erst Wochen später — oder gar nicht. Das Ergebnis: Ihre Seite hat null indexierte Seiten, obwohl der Inhalt eigentlich da ist.
  • Fehlende oder falsche Meta-Tags: Die generierten <title>-Tags heißen „My App” oder „Vite + React”. Descriptions fehlen komplett. Mehrere Seiten teilen sich identische Titel. Für Google ist das ein Signal: Diese Seite ist nicht relevant.
  • Keine Sitemap, keine robots.txt: Beide Dateien sind für die Crawl-Effizienz entscheidend — und werden von KI-Tools nie generiert.
  • Kaputte Canonical-URLs: Wer auf Vercel deployt, dessen Seite wird oft unter der vercel.app-Subdomain statt der eigenen Domain indexiert. Duplicate Content, der Rankings killt.

Performance — wenn 2 MB JavaScript eine Visitenkarte laden

KI-generierter Code ist aufgebläht. Eine statische Landing Page, die als HTML-Datei 50 KB wiegen könnte, kommt als React-App mit 1 – 3 MB JavaScript daher. Die Konsequenz: Lighthouse-Scores unter 50, Ladezeiten über 5 Sekunden auf dem Handy, und ein LCP (Largest Contentful Paint), bei dem Google die Hände über dem Kopf zusammenschlägt.

Dazu kommen 4.000-Pixel-PNGs ohne Komprimierung, kein WebP, kein Lazy Loading. Performance-Optimierung ist eines der Dinge, die KI-Tools systematisch ignorieren.

Sicherheit — API-Keys im Quelltext

Das Problem, über das am wenigsten geredet wird: KI-Assistenten schreiben Secrets in den Frontend-Code. OpenAI-API-Keys, Supabase-Schlüssel, Stripe-Credentials — alles sichtbar in den Browser-DevTools. In Reddit-Foren häufen sich Posts von Nutzern, die durch gestohlene API-Keys plötzlich dreistellige Rechnungen bekommen haben.

Serverseitige Validierung? Fehlt meistens komplett. Die KI schreibt Client-Side-Validation, die jeder mit den DevTools umgehen kann.

Was heißt das für Ihr Budget?

Eine KI-generierte Website kostet in der Erstellung vielleicht 0 – 50 Euro. Die nachträgliche Reparatur — DSGVO-konform machen, SEO fixen, Performance optimieren, Sicherheitslücken schließen — kostet erfahrungsgemäß 1.500 – 4.000 Euro. Oft mehr als eine professionelle Website von Anfang an gekostet hätte.

KI-Website-Builder sind wie IKEA-Möbel ohne Anleitung: Am Ende steht etwas — aber ob es hält, weiß man erst, wenn sich jemand draufsetzt.

Mein Rat: Nutzen Sie KI-Tools für Prototypen und erste Entwürfe. Für die finale Website Ihres Unternehmens lassen Sie einen Profi drüberschauen — mindestens für DSGVO, SEO und Sicherheit. Oder starten Sie gleich mit einer kostenlosen Landing Page bei mir — ohne Risiko.

Wo sparen — und wo nicht?

Nicht jede Einsparung ist eine gute Einsparung.

Sinnvoll sparen:

  • Starten Sie mit einer Landing Page statt direkt mit 15 Seiten. Die meisten Besucher sehen ohnehin nur 3 – 4 Seiten. Den Rest ergänzen Sie, wenn die erste Seite läuft.
  • Nutzen Sie ein Monatsmodell statt einer großen Vorabinvestition. Sie verteilen das Risiko und können die Zusammenarbeit testen, bevor Sie sich langfristig binden.
  • Verzichten Sie auf Animationen, die nur „cool aussehen” sollen. Jede Animation ohne funktionalen Zweck kostet Entwicklungszeit und Performance.

Nicht sparen:

  • Responsive Design — über 60 % des Traffics kommen von Mobilgeräten. Eine Website, die auf dem Handy nicht funktioniert, verliert Kunden.
  • Ladezeit — laut Google erhöht jede zusätzliche Sekunde Ladezeit die Absprungrate um 32 %. Wenn Sie wissen wollen, wie viel Umsatz Ihnen eine langsame Seite kostet, schauen Sie sich meinen Performance-Rechner an.
  • SEO-Grundlagen — eine Website ohne saubere Seitenstruktur, Meta-Tags und technisches SEO wird von Google ignoriert. Das nachträglich zu reparieren kostet mehr als es gleich richtig zu machen.

Wie Sie Ihr Budget realistisch planen

Drei Schritte für eine fundierte Budgetplanung:

  1. Ziel definieren — Brauchen Sie eine digitale Visitenkarte (1 Seite reicht) oder ein Vertriebswerkzeug (5 – 10 Seiten mit Blog und SEO)? Das allein bestimmt Ihren Einstiegspunkt.
  2. Must-haves von Nice-to-haves trennen — Kontaktformular: Must-have. Animierter Scrolling-Effekt: Nice-to-have. Priorisieren Sie schriftlich.
  3. Laufende Kosten einbeziehen — Eine Website ist kein einmaliger Kauf. Hosting, Domain und Wartung fallen dauerhaft an. Ein transparentes Monatsmodell macht diese Kosten planbar.

Häufige Fragen zu Website-Kosten

Kann ich eine Website wirklich kostenlos bekommen?

Ja — eine einzelne Landing Page erstelle ich komplett kostenlos. Design, Entwicklung, responsive Optimierung und SEO-Grundlagen sind inklusive. Sie zahlen nur das monatliche Hosting-Paket ab 60 Euro. Ab der zweiten Seite fällt ein fairer Einmalpreis an, der je nach Design-Komplexität zwischen 120 und 350 Euro pro Seite liegt.

Lohnt sich WordPress noch?

Für Blogs und Content-lastige Seiten mit häufigen Änderungen: ja, mit Einschränkungen. WordPress hat das größte Plugin-Ökosystem und fast jeder Webdesigner kennt es. Die Nachteile: regelmäßige Sicherheitsupdates nötig, langsamere Ladezeiten als statische Generatoren, und Plugin-Konflikte nach Updates. Für Business-Websites, die selten geändert werden und schnell laden sollen, gibt es bessere Optionen — Astro, Hugo oder Webflow. Meine Websites baue ich mit Astro auf Cloudflare — das bedeutet Ladezeiten unter einer Sekunde und minimaler Wartungsaufwand.

Was kostet eine Website-Wartung pro Jahr?

Zwischen 720 und 2.880 Euro, je nach Technologie. Eine WordPress-Seite mit Wartungsvertrag (monatliche Updates, Backups, Monitoring) liegt bei 50 – 150 €/Monat. Statische Websites auf Cloudflare oder Vercel brauchen fast keine Wartung — hier reichen 60 – 120 €/Monat für Hosting und professionelle Betreuung. Mein Business-Paket für 120 €/Monat deckt Hosting, Updates, Wartung und Monitoring komplett ab.

Kann ich meine Website mit ChatGPT oder Lovable erstellen?

Für einen persönlichen Blog oder ein Hobbyprojekt: ja. Für eine geschäftliche Website in Deutschland: nur als Startpunkt. KI-generierte Websites haben fast immer DSGVO-Probleme (Google Fonts, fehlender Cookie-Consent, kein Impressum), SEO-Defizite (kein SSR, fehlende Meta-Tags) und Sicherheitslücken. Die nachträgliche Reparatur kostet typischerweise 1.500 – 4.000 Euro. Alternative: Starten Sie mit einer kostenlosen Landing Page bei mir — professionell gebaut, DSGVO-konform und sofort bei Google indexierbar.

Brauche ich SEO von Anfang an?

Ja. Die Seitenstruktur, URL-Pfade, Meta-Tags, Überschriften-Hierarchie und Ladezeit werden beim Erstellen der Website festgelegt. Diese Fundamente nachträglich zu ändern ist aufwändig und riskant — bestehende Rankings können dabei verloren gehen. Technisches SEO gehört in jedes Website-Projekt. Bei mir ist es in jedem Paket inklusive.

Was passiert nach der Mindestlaufzeit?

Nach 12 Monaten können Sie monatlich kündigen. Ihre Website-Dateien gehören Ihnen — bei einer Kündigung erhalten Sie alle Quelldateien und können die Seite bei einem anderen Hoster weiterbetreiben. Kein Lock-in, keine Tricks.

Was bleibt

Website-Kosten müssen 2026 keine fünfstellige Hürde mehr sein. Mit dem richtigen Modell starten Sie ohne Vorabinvestition und zahlen nur, was Sie tatsächlich brauchen — monatlich, transparent und planbar.

Zwei konkrete nächste Schritte:

  1. Kosten berechnen: Mein Kosten-Rechner zeigt Ihnen in 30 Sekunden, was Ihr Projekt einmalig und monatlich kostet.
  2. Projekt besprechen: Wenn Sie ein konkretes Vorhaben haben, schreiben Sie mir — die Erstberatung ist kostenlos.